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"Killerspiele": Herrmann legt sich mit BDKJ an |
| "Killerspiele": Herrmann legt sich mit BDKJ an |
Innenminister Joachim Herrmann geht bei der Debatte um Killerspiele auf Gegenkurs zum CSU-Nachwuchs in der Jungen Union und der katholischen Jugend. Herrmann zeigte sich am Montag «sehr überrascht», dass JU-Chef Stefan Müller und der Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) sich gegen ein Verbot der so genannten Ego-Shooter ausgesprochen haben.
«Ich gehe zugunsten des BDKJ davon aus, dass er nicht weiß, wie brutal und gewaltverherrlichend solche Killerspiele sind.» Diese brutalen Killerspiele seien keine geeignete Freizeitbeschäftigung für junge Menschen. Bayern werde deshalb den Weg des aktiven Jugendschutzes weitergehen. Für Extremfälle und insbesondere zum Schutz von Kindern und Jugendlichen müssten strafrechtliche Beschränkungen greifen.
«Spiele mit gewaltverherrlichenden und menschenverachtenden Inhalten sind zu verbieten», sagte Herrmann. Zurecht ist ihre Herstellung und Verbreitung schon nach geltendem Recht strafbar.
dpa |
| 25.5.2009 17:11 MEZ |
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NÜRNBERGER ZEITUNG |
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