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Grüne: Erststimme für die SPD |
| Grüne: Erststimme für die SPD |
Um Überhangmandate für die Union zu verhindern, rufen die Grünen in Bayern ihre Wähler indirekt dazu auf, die Erststimme der SPD zu geben. Insbesondere in den Städte München und Nürnberg, wo es knappe Entscheidungen um die Direktmandate geben dürfte, könnte dies von Bedeutung sein.
Zur Begründung erklärt der Landesvorsitzende der Grünen, Dieter Janecek auf der Internetwebseite: "Eine schwarz-gelbe Mehrheit, die sich nicht auf die Mehrheit der Stimmen, sondern auf eine Lücke im Wahlrecht gründet, ist eine schwer erträgliche Vorstellung."
Er wirbt dabei zunächst um die Zweitstimme: "Wer gegen eine Politik des ökologischen Stillstands, gegen längere Laufzeiten von Atomkraftwerken und gegen eine Politik der sozialen Kälte ist, muss mit der Zweitstimme Bündnis 90/Die Grünen wählen. Jede Zweitstimme für die Grünen hilft, schwarz-gelb zu verhindern und das Gewürge der großen Koalition zu stoppen." Die Erststimmenempfehlung kleidet Janecek in den Satz: "Wenn die Wählerinnen und Wähler in Nürnberg und München sich darüber hinaus aus taktischen Gründen entscheiden, die Erststimme den SPD-Kandidaten zu geben, werden wir nicht versuchen, sie mit viel Einsatz vom Gegenteil zu überzeugen."
NZ |
| 21.9.2009 14:33 MEZ |
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