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| Verwaltung besetzt |
Studenten protestierten |
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ERLANGEN — Die Proteste gegen die Einführung der Studiengebühren sind in eine neue Runde gegangen. Mehrere Dutzend Studenten der Universität Erlangen-Nürnberg haben Verwaltungsräume der Hochschule in Erlangen besetzt.
Unter dem Motto «Freier Zugang zu Bildung für Alle forderten sie Gebührenfreiheit für alle Bildungsformen und mehr Mitbestimmungsrechte. Die Staatsregierung hatte im Dezember die Einführung von Studiengebühren von bis zu 500 Euro pro Semester ab dem Jahr 2007 beschlossen.
Zeitweise hätten sich am Montag bis zu 150 Studierende beteiligt, berichtete Matthias Fleischer vom «Bündnis gegen Studiengebühren. Mit Universitätsrektor Karl-Dieter Grüske habe es ein «hartes Gespräch gegeben. Er sei aufgefordert worden, sich gegen Studiengebühren auszusprechen, habe dies aber nicht getan. Daraufhin habe man das Gespräch abgebrochen, sagte Fleischer.
Wissenschaftsminister Thomas Goppel verteidigte die Einführung der Studiengebühren. Sie seien für die Hochschulen echte Zusatzeinnahmen, die gezielt in die Verbesserung der Studienbedingungen fließen sollten. Dagegen sieht das Erlanger «Bündnis gegen Studiengebühren die Gefahr, dass Bildung zum Privileg der Reichen wird. Die Gebühren seien sozial ungerecht und richteten sich gegen die Chancengleichheit. dpa |
| 17.1.2006 |
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NÜRNBERGER ZEITUNG |
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