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Feuerwehr-Großeinsatz an dem Studentenwohnhaus in der Hirschelgasse: Ein massiver Brand im Müllcontainer-Raum bedrohte vorübergehend die Wohnräume im ersten Stock. Die Feuerwehr brachte die Flammen schnell unter Kontrolle. Der Schaden liegt bei 60 000 Euro.
Als der Alarm um 2.30 Uhr einlief, sah alles nach höchster Lebensgefahr für die schlafenden Studenten aus. Die Feuerwehr-Leitstelle setzte deshalb Einheiten der Feuerwachen 1 (Reutersbrunnenstraße), 2 (Veilhofstraße) und 3 (Jakobsplatz) in Marsch. Gleichzeitig wurden sieben Rettungswagen, der Einsatzleiter Rettungsdienst und eine Notärztin in die Hirschelgasse beordert. Mehrere Polizeistreifen sperrten die Einsatzstelle großräumig ab.
Die Löschgruppe der Wache 3 war Minuten später als erste vor Ort. Im Erdgeschoss des Studentenhauses schlugen auf sechs Metern Länge bereits Flammen aus dem Mülllagerraum. Starker Rauch quoll an der Fassade entlang zu den oberen Wohnungen. Ein Übergreifen auf den ersten Stock war zu befürchten.
Ein Stoßtrupp unter schwerem Atemschutz konnte die Flammen mit einem C-Rohr und Wasser-Schaum-Gemisch schnell eindämmen. Ein zweiter Trupp suchte im Treppenhaus und im Gebäude nach Eingeschlossenen. Ein völlig verqualmtes Appartement musste gewaltsam geöffnet werden - es war glücklicherweise leer.
Es gab keine Verletzten. Zwei vor dem Haus geparkte Autos wurden durch das Feuer beschädigt.
Die Kripo geht von Brandstiftung aus. Brandermittler begannen sofort nach Ende der Nachlöscharbeiten mit der Spurensicherung zur Ermittlungen der Brandursache.
In diesem Zusammenhang sucht die Kripo eine Gruppe von fünf bis sieben Menschen (alle höchstens 20 Jahre alt) als Zeugen. Sie standen gegen 2.20 Uhr vor dem Müllraum und könnten wichtige Wahrnehmungen zur Brandentstehung gemacht haben. Diese und weitere Zeugen bittet die Kripo um Kontaktaufnahme mit dem Kriminaldauerdienst unter 21 12-33 33. tig
21.1.2008
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