|
|
 |
| Landesgartenschau 2012 in Bamberg |
Industriebrache wird zum Bürgerpark |
| Industriebrache wird zum Bürgerpark |
 |
| Bitte Bild anklicken! |
|
BAMBERG - Landesgartenschauen sind wichtige Werkzeuge der Stadtentwicklung in Bayern. «Für die Landesgartenschau in Bamberg rühren wir nichts an, was nicht für die nächsten 20 bis 30 Jahre Bestand hat«, betont Landesgartenschau-Geschäftsführer Harald Lang.
Die oberfränkische Weltkulturerbe-Stadt will bis 2012 eine Industriebrache aus der Mitte des 19. Jahrhunderts in einen neuen Bürgerpark verwandeln. Das Hauptgelände liegt idyllisch auf einer Inselspitze zwischen Regnitz und Main-Donau-Kanal. Langfristig sollen dort, wo früher die Baumwollspinnerei Erlangen-Bamberg produzierte, Studenten einziehen. Der imposante Ziegelbau, mehrere Nebengebäude und ein weithin sichtbarer Schlot sind seit Jahren verwaist, obwohl sie nur wenige Minuten von der pittoresken Altstadt entfernt liegen.
Die Bamberger Landesgartenschau 2012 will ihre Besucher von einem bestehenden Bürgerpark im Osten der Stadt perlenkettenartig durch das Weltkulturerbe bis hin zu einer Inselspitze im Westen der Altstadt führen. Inmitten von Kleingärtnerparzellen, Faltbootclub und den stattlichen Überresten der ehemaligen Baumwollspinnerei Erlangen-Bamberg (Erba) entsteht ein neuer Landesgartenschau-Park.
Dort, wo Fische durch ein Wasserwerk seit Jahrzehnten am Weiterschwimmen gehindert werden, wird ein neuer Wasserlauf angelegt.
Ein Geflecht von Wiesen, Hecken und Plätzen soll nach den Plänen das Landschaftsarchitekten Hans Brugger wie ein Gewebe über die Inselspitze gelegt werden.
Das Hauptgelände der Landesgartenschau 2012 in Bamberg wirkt mit 15 Hektar flächenmäßig eher bescheiden. Die aktuelle Landesgartenschau in Neu-Ulm dagegen verteilt sich auf 30 Hektar.
Allerdings beteiligt sich schon jetzt ganz Bamberg an der Schau. In der Weltkulturerbe-Stadt verfolgen die Bewohner mit Argusaugen, was sich in ihrer Stadt verändert. Bereits vier Jahre vor dem Start der Landesgartenschau haben sich die Bürger das Ereignis zu eigen gemacht. Nach zwei Informationsveranstaltungen lagen den Planern rund 400 konkrete Vorschläge vonseiten interessierter Bürger vor. Sie reichen von Floßfahrten über die Regnitz bis hin zu Ausgrabungen.
Diese rege Beteiligung hat aber auch einen Haken. «Wir müssen Fehlplanungen der Vergangenheit irgendwie so gestalten, dass die Qualität öffentlicher Wege wieder dem Welterbe angemessen zum Vorschein kommt«, sagt Geschäftsführer Lang. So sollen eine hässliche Tiefgarage und ein derzeit leerstehendes Café am Fluss durch einen Treidelpfad aufgewertet beziehungsweise wiederbelebt werden.
Allerdings haben sich die Bamberger an manche Missstände gewöhnt, einige davon sogar liebgewonnen. Zustimmung für Baumaßnahmen zu finden, ist in Bamberg besonders schwierig. Wenig umstritten sind dagegen Pläne, wieder Wein in der Bierdomäne anzubauen. Die Vertragsunterzeichnung mit einem Pächter steht laut Lang unmittelbar bevor. Für die Landesgartenschau 2012 sind insgesamt 15 Millionen Euro veranschlagt.
Katharina Kötter, dpa |
| 16.5.2008 |
 |
| ©
NÜRNBERGER ZEITUNG |
|
|
|
| | Artikel empfehlen | E-Mail an die Redaktion | Zur Druckversion |
|
 |
ANZEIGE |
| |
Abgeordnetenwatch.de
|
| |
|
| |
NZ-Videos
|
| |
ANZEIGE |
| |
Wo liegt meine Stärke?
|
| |
NZ Blende 2009

Aktion für Fotoamateure
|
| |
ANZEIGE |
| |
RATGEBER Diese Seiten sind echtes Geld wert! Vergleichen Sie hier:Alle Ratgeber auf einen Blick finden Sie hier: |
| |
DIE KULTSERIE
|
| |
Bild des Tages
 Für eine größere Ansicht: Klick aufs Bild!
|
| |
NZ-FOTOGALERIE
Bilder von der Nürnberg-PLUS Seite der Nürnberger Zeitung finden Sie unter diesem Link! |
| |
|