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Mittelfranken soll Meerrettich-Land werden |
| Mittelfranken soll Meerrettich-Land werden |
Mit einem neuen Forschungsprojekt will das Bayerische Landwirtschaftsministerium langfristig den Anbau von Meerrettich in Mittelfranken sicherstellen. Unter anderem solle untersucht werden, ob bei Anbau und Ernte mehr Maschinen eingesetzt werden könnten, hieß es am Montag in einer Mitteilung des Ministeriums. Bisher müsse beim Anbau der Pflanzen noch viel Handarbeit geleistet werden. Die Forscher setzten sich außerdem mit Problemen durch Virusbefall auseinander. Für das Projekt stellt das Ministerium 75 000 Euro zur Verfügung.
In der Forschergruppe sollen Fachkräften der Gartenbauverwaltung und des Erzeugerverbandes Franken-Meerrettich sowie Wissenschaftler und Experten der Verarbeitungsindustrie zusammenarbeiten. Die Leitung übernehme das Amt für Landwirtschaft und Forsten Fürth, hieß es. Der Meerrettichanbau hat in Franken eine lange Tradition. Bereits im Jahr 1560 wurde er schriftlich erwähnt.
Mit rund 130 Hektar liegt der größte Teil des Anbaugebietes im sogenannten Knoblauchsland rund um Nürnberg. Selbst die Europäische Union hat die Bezeichnung «Bayerischer Meerrettich» laut Landwirtschaftsministerium im Jahr 2007 als «geschützte geografische Angabe» eingetragen. |
| 2.3.2009 16:50 MEZ |
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